Jürgen Hardt
Geboren wurde ich am 30. Mai 1963 in Hofheim und wurde evangelisch getauft. Ich bin verheiratet mit Claudia Hardt. Gemeinsam mit unserer Tochter leben wir in Wuppertal. Für Hobbys außerhalb der Politik bleibt da kein Raum, denn freie Zeit verbringen wir möglichst gemeinsam.
Früher bin ich viel gesegelt. Als Student war ich einmal WM-Teilnehmer in der Tornado-Klasse (als Vorschoter). Und auf dem Starnberger See haben wir den späteren österreichischen Olympiasieger Roman Hagara bei einer Ranglistenregatta auf Platz Zwei verwiesen. Doch so gut wie der deutsche Super-Segler Roland Gaebler waren wir nie!
Meine Ausbildung
1982 Abitur in Königstein
1986 bis 1993 Studium der Volkswirtschaftslehre in Heidelberg und Köln. Abschluss: Diplomvolkswirt
Das wirtschaftliche Geschehen bestimmt weite Teile unseres Lebens, ob man will oder nicht. Deshalb hat mich Volkswirtschaftslehre sehr interessiert. Meine Diplomarbeit habe ich zu den ordnungspolitischen Aspekten der Rentenreform 1992 geschrieben, bei Professor Watrin in Köln.
Mein Beruf
1982 bis 1986 Marineoffizieranwärter / Marineoffizier (Oberleutnant zur See)
Ich wollte meine Bundeswehrzeit sinnvoll nutzen und mich fachlich und persönlich weiter entwickeln. Die Zeit bei der Deutschen Marine war schön und wichtig für mich: Zwei Jahre Ausbildung und zwei Jahre an Bord einer Fregatte als Schiffsicherungsoffizier mit rund 20 Technikern unter meiner Verantwortung. Meine ergänzende Tätigkeit als Marinetaucher endete leider mit einem Lungenriss und dem Wegfall der U-Boot-Tauglichkeit. Spätestens danach war klar, nach vier Jahren nicht zu verlängern.
1992 bis 1998 CDU-Bundesgeschäftsstelle
Zunächst als Abteilungsleiter Sozialpolitik, dann als Büroleiter des Generalsekretärs erlebte ich die Höhen und Tiefen der CDU in den 90er Jahren hautnah mit, führte z.B. Protokoll im Präsidium der CDU. Von Peter Hintze habe ich viel gelernt, aber auch vom damaligen Politik-Chef im Adenauer-Haus, Heiner Lueg (aus Solingen). Teilweise rund um die Uhr im politischen Getriebe herum gewirbelt zu werden, das prägt und ist für mich eine große Hilfe, jetzt als gewählter Abgeordneter schnell mit dem politischen Alltagsgeschäft zurecht zukommen.
1999 bis 2001 CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Als Referent für Europapolitik der Bundestagsfraktion habe ich mich in ein neues, ebenfalls faszinierendes Thema eingearbeitet und die Arbeit der Fraktion in der Opposition erlebt. Das sollte uns zukünftig erspart bleiben!
2001 bis 2009 Leiter der Unternehmenskommunikation bei Vorwerk
Es ist faszinierend, für den Familienunternehmer Mittelsten Scheid und sein Unternehmen zu arbeiten. Durch die deutliche Ausweitung der Geschäfte wurde auch meine Arbeit um immer neue Facetten bereichert. Heute wird in vielen Sitzungen Englisch geredet, damit der Dialog auch über die Kontinente klappt. Vorwerk vertreibt nicht mehr nur Haushaltsgeräte, sondern ist z.B. Marktführer für Kosmetik in Mexiko. Vorwerk hat eine gute Zukunft!
Seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages
Seit der Bundestagswahl am 27. September 2009 darf ich den Wahlkreis Solingen – Remscheid – Wuppertal II als direkt gewählter Abgeordneter im Deutschen Bundestag vertreten.
Aufgrund meiner bisherigen beruflichen Ausbildung und Erfahrung habe ich mich erfolgreich um die Mitgliedschaften in folgenden parlamentarischen Gremien beworben:
- Ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss
- Ordentliches Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union
- Arbeitsgruppe Kommunales der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
- Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
- Mitglied der parlamentarischen Versammlung der NATO
Meine politische Arbeit
1981 Eintritt in die CDU
"Mein Elternhaus war eher unpolitisch. Aber die Beschäftigung in der Schule mit Politik und Geschichte brachte mich zur CDU. Eine beeindruckende Persönlichkeit der damaligen Zeit war für mich Heiner Geißler."
1987 bis 1989 Bundesvorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)
"Der RCDS ist die der CDU nahe stehende Hochschulorganisation und der größte deutsche Studentenverband. Als Vorsitzender war ich Gastmitglied im CDU-Bundesvorstand. Am Rande der Sitzungen gab es die Gelegenheit, für Studenten konkret etwas zu erreichen, z.B. beim BaföG (Abschaffung des Volldarlehens, Einführung der Studienabschlussförderung) oder bei der Krankenversicherung (Vermeidung von Härten für Studenten). Der Sprung ins kalte Wasser der großen Politik war nicht einfach aber natürlich ungeheuer aufregend.
Seit 2003 Kreisvorsitzender der CDU Wuppertal, seit 2005 auch Stv. Bezirksvorsitzender Bergisch Land/Düsseldorf
"Damals ging es darum, die Kommunalwahlen in Wuppertal optimal vorzubereiten. Das ist ganz gut gelungen, denn Peter Jung wurde neuer Oberbürgermeister und die CDU wieder stärkste politische Kraft. Es macht mir Spaß, für die Arbeit und Ziele der CDU Verantwortung zu tragen. Im Stadtrat bin ich Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses."
