9. November 1989 – 25 Jahre nach dem Mauerfall

14. November 2014

Das Wochenende, an dem Deutschland und die Welt an den 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer erinnert hat, habe ich zum Anlass genommen um in die USA zu reisen. Denn der Beitrag der Vereinigten Staaten von Amerika zur Vollendung der deutschen Einheit ist unvergessen.

Am Sonntag hatte ich die große Ehre, zum 25. Jahrestag des Mauerfalls zu Schülern und Studenten im Dade-College zu sprechen und gemeinsam mit dem deutschen Generalkonsul ein Mauerstück zu übergeben.

Wir alle wissen, wie eng Freude und die Erinnerung an ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte an dem besonderen Gedenktag  9. November beieinander liegen. Es war mir daher besonders wichtig, an diesem Tag in Miami auch an einer Veranstaltung zum Gedenken an die Judenpogrome des 9. November 1938 im Tempel (Synagoge) der dortigen jüdischen Gemeinde teilzunehmen. Miami hat eine große und lebhafte jüdische Gemeinde, die ein wichtiges Bindeglied nach Deutschland darstellt.

Schließlich war es mir auch ein besonderes Anliegen, frühzeitig nach den mid-term elections in die USA zu reisen und Gespräche mit amerikanischen Politikern zu führen. So traf ich den jüngst im Amt bestätigten Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses, Mario Díaz-Balart, mit dem ich im Besonderen aktuelle Fragen der Sicherheitspolitik erörtert habe. Auch er ist – als Mitglied der Mehrheitsfraktion der Republikaner – der Meinung, dass die neue Kongress-Mehrheit eher ein Interesse daran hat, mit dem Präsidenten konstruktiv zusammen zu arbeiten.

Foto: Mit Congressman Mario Diaz-Balart und Major Redalgardo vor dem Mauerstück in Miami ©juergenhardt.de