Aktuelle Informationen zum Impfen

15. Januar 2021

Am 27. Dezember 2020 konnten wir mit dem Impfen in Deutschland und der Europäischen Union gemeinsam starten. Damit war ein Impfstoff so schnell wie noch nie in der Menschheitsgeschichte verfügbar.

Nach der Zulassung des ersten Impfstoffs von BioNTech/Pfizer vor Heiligabend hat die Europäische Kommission am 6. Januar auch den Impfstoff der Firma Moderna zugelassen. Angesichts des ungewöhnlich hohen Tempos bei der Entwicklung war und ist eine sorgfältige Prüfung besonders wichtig. Daher wurde entschieden, dass der Impfstoff – anders als beispielsweise im Vereinigten Königreich oder den USA – im ordentlichen Verfahren von der Europäischen Zulassungsbehörde (EMA) sorgfältig geprüft und zugelassen wird.

Deutschland gehört zu den Ländern auf der Welt, die nach dem aktuellen Stand der Dinge bereits jetzt darauf bauen können, im Verlauf dieses Jahres genug Corona-Impfstoff für die gesamte Bevölkerung zu haben. Von BioNTech erwartet Deutschland 90 Millionen Dosen, von dem Moderna Impfstoff weitere 50 Millionen. Von den weiteren fünf aussichts­reichen Impfstoff-Kandidaten erwartet Deutschland ebenfalls hohe Mengen. Die Bestellungen werden den deutschen Bedarf somit um ein Mehrfaches übersteigen.

Es war richtig, die Impfstoffentwicklung und -bestellung EU-weit zu koordinieren. Denn nationale Alleingänge nützen nichts, weil das Virus keine Grenzen kennt. Ich rechne damit, dass schon in wenigen Wochen mehr Impfstoff zur Verfügung steht, als zügig verimpft werden kann. Deshalb muss der Schwerpunkt jetzt auf der Transport- und Verteilungslogistik liegen, damit alle, die impfen dürfen, auch an der Impfung mitwirken können. Spätestens im 2. Quartal des Jahres 2021 wird jeder geimpft werden können, der geimpft werden will.

Folgende Informationen stehen für Sie als Download zur Verfügung:

Die nationale Impfstrategie
Übersicht über die Liefermengen von BioNTech bis zur 7. KW
Übersicht über die Merzahlen von Moderna bis zur 8. KW
Informationen des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn

Foto: © Bundesregierung