Amtseinführung von Annalena Baerbock

9. Dezember 2021

Außenministerin zu sein, ist eine der schwierigsten Aufgaben innerhalb der Bundesregierung. Die zunehmend komplexe Weltlage erfordert enorm viel Wissen und die solide Erarbeitung von Positionen, die obendrein mit unseren Partnern in Europa, im Transatlantischen Bündnis und unter den G7 gut abgestimmt sind. Außerdem ist das Auswärtige Amt mit rund 10.000 Mitarbeitern eines der personell größten Resorts der Bundesregierung.

Niemand wird als Außenminister geboren. Erst recht nicht Politikerinnen aus den Reihen der bisherigen Opposition. Es wäre zu wünschen, dass Annalena Baerbock rasch zu einer starken Außenministerin wird, die Deutschland im Ausland gut vertreten kann. 

Bei der Amtseinführung am Donnerstag Nachmittag im Auswärtigen Amt am Werderschen Markt war diesmal wegen Corona nur ein kleiner Kreis geladen. Ich überbrachte die Glückwünsche der Außenpolitiker der Union und bot eine gute Zusammenarbeit an. Dies gilt gleichermaßen auch für die drei neuen Staatsminister: Katja Keul, Tobias Lindner und Anna Lührmann. Mit Katja Keul bin ich bereits häufiger bei internationalen Tagungen gewesen. Tobias Lindner hat sich im Haushaltsausschuss für eine gute Ausrüstung der Bundeswehr stark gemacht. Ich schätze ihn darüber hinaus menschlich. Die Außenpolitiker der CDU/CSU-Fraktion wollen zum Erfolg der deutschen Außenpolitik ihren Beitrag leisten, unabhängig von der Parteifarbe der Spitze des Hauses.


Foto: Ein Schnappschuss von der Amtseinführung aus dem Auswärtigen Amt