Auf dem Podium beim Kongress „Transatlantisch bleiben“

8. November 2019

Am Mittwoch dem 7. November wurde durch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit der Unterstützung des Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus schon zum zweiten Mal in dieser Woche ein Kongress zur Außenpolitik abgehalten. Diesmal waren die Beziehungen zu unseren transatlantischen Partnern das Thema der Veranstaltung. Neben vielen verschiedenen Gästen hat es mich ebenso sehr gefreut, dass die Bundesverteidigungsministerin und Vorsitzende der CDU Deutschlands, Annegret Kramp-Karrenbauer, und der damalige Chefunterhändler der USA für den Zwei-plus-Vier-Vertrag, Robert Zoellick, unserer Einladung gefolgt sind. Darüber hinaus konnten wir auch noch Prof. Wolfgang Ischinger, Diplomat und Leiter der Münchener Sicherheitskonferenz, in unseren Reihen begrüßen.

Der Kongress bestand aus verschiedenen Vorträgen und Paneldiskussionen, so dass eine große Bandbreite an Themen abgedeckt werden konnte. Im Mittelpunkt der Debatten stand oftmals die Situation innerhalb der NATO und wie mit einer veränderten Weltlage umgegangen werden soll. Es steht außer Frage, dass die Vereinigten Staaten aufgrund mehrerer Gründe für uns eine herausragende Rolle spielen. Dennoch wird sich auch die Frage ergeben, wie Europa militärisch handlungsfähiger werden kann, um somit seinen Platz zwischen den aufsteigenden Mächten dieser Welt zu finden. Im Hinblick auf die NATO muss es zu einer gerechteren Lastenverteilung kommen, weshalb wir das 2%-Ziel nicht aus den Augen verlieren dürfen. Besonders durch Herrn Zoellick wurde uns nochmal deutlich gemacht, welches große Interesse von US-amerikanischer Seite weiterhin besteht, Deutschland und Europa als engen Partner zu behalten. Die USA wird weiterhin ihre Aufgaben innerhalb der NATO übernehmen. Wir sollten uns aber gleichzeitig auch vornehmen, einen stärkeren Beitrag zu leisten.
Mein Dank für die Organisation und inhaltliche Aufbereitung gilt besonders meinem Kollegen Dr. Johann D. Wadephul, der mit dieser Veranstaltung das Bekenntnis der CDU/CSU zur engen Zusammenarbeit mit unseren transatlantischen Partnern ausdrücklich bestärkt hat.

Foto: Mit Robert Zoellick und Johann Wadephul