B 51 n / B 237 – Ortsumgehung Bergisch Born: Nun auch B 237 zu „Vordringlichem Bedarf“ im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans hochgestuft

27. Juli 2016

Am 16. März diesen Jahres habe ich darüber informiert, dass die B 51 n als wesentlicher Bestandteil der Ortsumgehung (OU) Bergisch Born mit „Vordringlichem Bedarf“ in den ersten Entwurf des neuen BVWP aufgenommen wurde. Unbefriedigend war, dass die Anbindung der B 237 lediglich als „Weiterer Bedarf“ deklariert war. Nun freue ich mich, dass auch die Ortsdurchfahrt der B 237 im Bereich Bergisch Born ebenfalls mit „Vordringlichem Bedarf“ im überarbeiteten Entwurf des BVWP steht. Und nicht nur das: Auch die städtebauliche Beurteilung der OU Bergisch Born (B 51 n) wurde nun als hoch eingestuft.

Die Weichen sind damit gestellt für eine umfassende Lösung der Verkehrsprobleme in Bergisch Born. Ich halte das für absolut richtig, ist dieses Gesamtprojekt doch nicht nur für Remscheid, sondern für die gesamte Region von ungeheurer Wichtigkeit.

Im Herbst soll der Deutsche Bundestag im Rahmen der Ausbaugesetze endgültig darüber entscheiden; bis Jahresende soll der neue Bundesverkehrswegeplan verabschiedet werden.

Der Vordringliche Bedarf ist die höchste Dinglichkeitsstufe im Bundesverkehrswegeplan. Vorhaben des Vordringlichen Bedarfs sollen bis 2030 im Bau sein bzw. begonnen werden. Dieser Auftrag geht an NRW. Denn das Land plant und baut im Auftrag des Bundes. Wird im Land nicht zügig genug gearbeitet, fallen die Finanzmittel an andere Bundesländer.

Ich erwarte von der Landesregierung, dass sie dieser Gewichtung folgt und die NRW-Priorisierungsliste zugunsten Remscheids entsprechend ändert. Schließlich investiert der Bund bis 2013 264,5 Milliarden Euro in den Bundesverkehrs­wegeplan. Das sind 91 Milliarden Euro mehr als das Gesamt­volumen des bisherigen Bundesverkehrswegeplans, der vom neuen Bundesverkehrswegeplan abgelöst wird.