Bei den Sozialverbänden im Wahlkreis

23. September 2016

Am Donnerstag, den 15. September war ich zu einer Besprechung bei Caritas, Diakonie und Arbeiterwohlfahrt aus den Städten Wuppertal, Solingen und Remscheid im “Flucht-Punkt” in Solingen. Zentrales Thema war die Migrationsberatung für Erwachsene MBE, die dort und an anderen Stellen im Bergischen Städtedreieck durchgeführt wird.

Gute Beratung für Menschen mit Bleibeperspektive ist der Schlüssel für eine effiziente und erfolgsversprechende Eingliederung. Das Bundesprogramm wurde bereits 2016 gegenüber 2015 aufgestockt. Nun geht es darum, dass auch in 2017 eine weitere Steigerung entsprechend der Zahl der anerkannten Asylbewerber und EU-Zuwanderer erfolgt.

Im Gespräch mit Dr. Christoph Humburg (Caritas Wuppertal/Solingen), Sandra Engelberg (Caritas Remscheid), Horst Koss (Diakonie Solingen), Christoph Kühn (AWO Solingen) sowie Vertretern aus der Praxis habe ich meine Unterstützung für eine weitere finanzielle Aufstockung des Programms zugesagt. Nachdem wir in einem ersten Schwung die Aufnahme hoher Flüchtlingszahlen bewältigt haben, geht es nun darum, strukturiert und professionell mit der Herausforderung umzugehen. Viele Flüchtlinge werden eines Tages in ihre Heimat zurückkehren. Doch eine erhebliche Zahl wird auch bleiben. Diese Menschen sollten möglichst rasch wirtschaftlich und gesellschaftlich auf eigenen Füßen stehen.

Foto: ©juergenhardt.de