Bereits bis Ende Juni rund 182 Millionen Euro Corona-Hilfen für Unternehmen im Bergischen Städtedreieck bewilligt

10. August 2020

Die Bewältigung der Corona-Pandemie bedeutet einen historischen Kraftakt für die Bevölkerung und Wirtschaft. Die Bundesregierung hat gemeinsam mit dem Deutschen Bundestag mehrere milliardenschwere Maßnahmenpakete beschlossen, um der Krise effizient, pragmatisch und schnellstmöglich entgegenzutreten.

Besonders die deutsche Wirtschaft wird vor große Herausforderungen gestellt. Die Bundesregierung hat deshalb schnell gehandelt und der staatlichen Förderbank KfW Finanzmittel in Milliardenhöhe zur Verfügung gestellt. Mit verschiedenen Krediten unterstützt die KfW Freiberufler, Solo-Selbstständige und Unternehmen, die unverschuldet in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind. Beantragt werden die Kredite bei der zuständigen Hausbank.

Insgesamt gab es Stand Ende Juni diesen Jahres 503 Kreditanträge von Unternehmen aus Remscheid, Solingen und Wuppertal. Gewährt wurden Mittel in Höhe von 47,8 Mio. Euro für Unternehmen in Remscheid, 53,6 Mio. Euro für Unternehmen in Solingen und rund 80,3 Mio. Euro für Unternehmen in Wuppertal. Den größten Anteil, mit 82 Anträgen in Remscheid, 123 Anträgen in Solingen und 208 Anträgen in Wuppertal, machten dabei die klassischen KfW Kredite für kleinere und mittlere Unternehmen aus.

Bundesweit wurden rund 70.000 Kreditanträge mit einem Gesamtvolumen von über 50 Milliarden Euro beantragt. 99 % der Anträge wurden bereits entschieden, davon wurden 96% zugesagt. Dabei umfassten 98,5 % der Kreditanträge ein Volumen von max. 3 Mio. Euro. In der Spitze wurden rund 2.000 Anträge pro Arbeitstag bearbeitet, möglich durch den digitalen Antrags- und Zusageprozess.

Unsere Wirtschaft im Bergischen Städtedreieck ist schwer gebeutelt durch die Folgen der Corona-Pandemie. Ich hoffe sehr, dass durch die zahlreichen Kredite die Unternehmen diese Pandemie überstehen können und die Arbeitsplätze in unserer Region erhalten bleiben.