Berufsalltag in der Physiotherapiepraxis von Frau Keller in Wuppertal

13. August 2019

Am 6. August habe ich die Physiotherapiepraxis Doris Keller in Wuppertal besucht. Frau Keller hatte mich eingeladen, um mit mir über Ihren Berufszweig zu sprechen und mich zu informieren, mit welchen Problemen die Heilmittleerbringer wie z.B. Physiotherapeuten im Berufsalltag konfrontiert sind.

Frau Keller schilderte mir Ihren abwechslungsreichen und anstrengenden Arbeitsalltag in den Räumen ihrer Praxis. Es ging u.a. um die Bezahlung und Abrechnung mit den Krankenkassen, Fachkräftemangel und Tarife. Zwar habe sich schon einiges zum Positiven verändert, aber eben nicht alles. Wir als Unionsfraktion haben uns für eine bessere Vergütung von Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen und Diätassistenten eingesetzt, z.B. mit bundesweit einheitlichen und angemessenen Preisen für Heilmittelleistungen auf der Basis der heute bundesweit am höchsten bezahlten Preise. Wir haben auch die sog. Blankoverordnung in die Regelversorgung eingeführt. D.h., dass auf der Basis einer ärztlichen Verordnung die Heilmittelerbringer selbst über die Behandlungsmethode sowie über die Häufigkeit und Dauer der Behandlung entscheiden können. Gerne würden die Heilmittelerbringer noch einen Schritt weitergehen und selbst eine Behandlung verordnen können – also ohne ärztliche Verordnung. Wir als CDU/CSU-Bundestagsfraktion möchten aber weiterhin, dass Diagnose und Indikation z.B. einer Physiotherapie weiterhin ausdrücklich Ärzten vorbehalten bleiben soll.

Im September wird es einen zweiten TherapieGipfel der Heilmittelbranche geben, an dem auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn teilnehmen wird. Das zeigt, wie ernst dieses Thema im Gesundheitsministerium genommen wird.