Besichtigung der neuen Dienststelle der Johanniter Unfall-Hilfe in Solingen

23. Februar 2018

Zusammen mit Stefan Müller, dem Regionalvorstand Bergisch-Land der Johanniter Unfall-Hilfe und Dienststellenleiter Peter Schumacher habe ich mir am Dienstag die neue Dienststelle in Solingen angesehen. Am neuen Standort an der Dönhoffstraße gibt es mehr Platz für Übungen, mehr Aufenthaltsraum und einen neuen Schulungsraum – eine sehr positive Entwicklung.

Aber es gibt auch neue Herausforderungen. So macht es dem Verein schwer zu schaffen, dass neue Einsatz- und Rettungsfahrzeuge häufig nicht mehr mit weniger als 3,5 Tonnen zu beschaffen sind. Einen Führerschein für diese Fahrzeuge haben nur die wenigsten Ehrenamtlichen, die Ausbildung ist teuer. Außerdem ist die Einführung der neuen Notfallsanitäter-Ausbildung eine Herausforderung. Die Mehrkosten werden bisher von niemandem übernommen, sodass die Johanniter im Bergischen Städtedreieck die Kosten zunächst selber tragen müssen.

Am Standort in Solingen ist auch eine Einheit des Katastrophenschutz NRW angesiedelt. Außerdem wird von hier aus der Hausnotruf-Dienst für Solingen bedient. Auch dafür ist der Standort direkt neben der Stadtautobahn hervorragend.

Nachdem ich bei der offiziellen Eröffnung im vergangenen Jahr nicht dabei sein konnte, war der Besuch eine wichtige Bereicherung. Immerhin haben die Johanniter in Solingen eine lange Tradition: Schon im Gründungsjahr der Johanniter Unfall-Hilfe 1952 entstand in Solingen der erste Kreisverband.