DEHOGA Düsseldorf

23. September 2016

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) vertritt sie Interessen des Gastgewerbes. In regelmäßigen Abständen treffe ich mich mit Vertretern der DEHOGA NRW, sowie Gastronomen aus der Region um über die Themen zu sprechen, die aktuell für Hotel- und Gaststättenbetriebe eine große Bedeutung haben.

Bei dem interessanten Gespräch mit Frau Hausmann, stellvertretende Geschäftsführerin der DEHOGA NRW, ging es u.a. um die Bettensteuer, Regelkontrollen in den einzelnen Betrieben und das Kontrollbarometer. Alles Themen, die für Hotel- und Restaurantbesitzer von großer Wichtigkeit sind.

Für die hygienische Qualität in Gastronomie-Betrieben soll es eine “Hygiene-Ampel” an der Tür geben, mit “gelb” oder “rot”, wenn bei der letzten Kontrolle Mängel aufgetreten sind. So verbraucherfreundlich das auf den ersten Blick klingt – in der Praxis halte ich das für schwierig. Was ist mit Betrieben, die in jüngerer Zeit gar nicht kontrolliert wurden? Was sagt ein monatealtes Zeichen an der Tür über die aktuelle Hygiene im Restaurant aus? Ich denke, wir haben in Deutschland aber keine Probleme mit Erkrankungen in Folge von Restaurantbesuchen. Ich halte dies für überflüssig.

Von großer Bedeutung für Mitarbeiter im Hotel- und Gaststättengewerbe ist eine flexible Gestaltung der Arbeitszeiten. Wie man sich vorstellen kann, ist dies kein „Nine-to-Five-Job“. Hotels benötigen rund um die Uhr Personal; bei Gaststätten sieht es nicht viel anders aus. Deshalb ist eine Flexibilisierung der Arbeitszeitregelung aus Sicht der DEHOGA unbedingt nötig. Ich kann das gut nachvollziehen und werde mich in Berlin für mehr Zeitsouveränität einsetzen, wie es sie ja für andere Branchen auch gibt. Ideal wäre eine solide tarifvertragliche Regelung.

Foto: ©DEHOGA Nordrhein e.V.