Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes: 495.000 Euro für Haus Cleff und 199.517 Euro für Lutherkirche Remscheid

10. November 2016

Nachdem in den letzten Jahren die Lutherkirche in Solingen, die Museumsbahn in der Kohlfurth, die Reformierte Kirche in Ronsdorf und die außergewöhnlich hohe Summe von 15 Mio. Euro für Schloss Burg seitens des Bundes bereitgestellt wurden, gibt es auch im Haushalt 2017 gute Botschaften für den Denkmalschutz im Wahlkreis.

Heute hat der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages grünes Licht gegeben für die Verteilung der Bundesmittel aus dem Denkmalschutzsonderprogramm VI in 2017. Fast 700.000 Euro gehen an Denkmäler in Remscheid.

Hardt: „Ich freue mich ungeheuer, dass bei den Mitteln aus dem Denkmalschutzsonderprogramm VI der Bundes­beauf­tragten für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, mit Haus Cleff und mit der Lutherkirche Remscheid zwei wichtige Kulturdenkmäler aus Remscheid bedacht werden. Beide Denkmäler haben die Fördermittel dringend nötig.

Das Haus Cleff im Historischen Zentrum in Remscheid ist ein einzigartiges Beispiel für frühe Unternehmerkultur im Bergischen Land, die weit über die Grenzen des Landes hinaus internationalen Handel betrieb. Das Doppelhaus wird als Teil des Ensembles rund um das Werkzeugmuseum zukünftig neu genutzt werden. Der Leiter Dr. Andreas Wallbrecht ist glücklich, mit der großen Zuwendung in Höhe von 495.000 Euro vom Bund die dringend erforderliche Sanierung fortsetzen zu können.

Ebenso erfreut ist Pfarrer Wester und der Förderverein über die 199.517 Euro Bundesmittel für „seine“ Lutherkirche in Remscheid. Diese größte Kirche Remscheids ist auch Wahrzeichen der Stadt. Sie dient nicht nur den Gemeindemitgliedern als Ort des Glaubens, sondern sie wird auch als Kultur- und Kunststätte genutzt. Eine Sanierung des Turms und des Dachs ist dringend erforderlich, die nun durch die Bundesmittel einen erheblichen Schritt voran gebracht werden kann. Gerade im Lutherjahr eine freudige Botschaft.“