Deutsch-Britische Konferenz in Oxford

20. April 2018

Zum 68. Mal trafen sich in Oxford Abgeordnete und Regierungsvertreter aus Deutschland und Großbritannien zum jährlichen Dialog. In der vertraulichen Atmosphäre eines Colleges in Oxford waren nichtöffentliche und dafür umso erhellendere Gespräche möglich. Alle britischen Gesprächspartner gehen davon aus, dass der Brexit kommt. Doch keiner unserer Teilnehmer war davon überzeugt, dass dies die richtige Entscheidung für das Land ist.

Seitens der britischen Regierung bleiben viele Fragen rund um den Brexit nach wie vor wenig konkret. So diskutierte ich mit dem Minister für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie, Greg Clark, die in Dublin aufgeworfenen Fragen und erhielt keine wirklich befriedigenden Antworten. Am letzten Abend erlebten wir aber einen brillianten Auftritt des stellvertretenden Premierministers David Lidington. Es besteht kein Zweifel, dass Deutschland und Großbritannien auch nach dem Brexit Freunde bleiben. Ich bin dafür, dass wir einen förmlichen Freundschaftsvertrag schließen und die Kontakte der Jugend und der Zivilgesellschaft fördern.

Foto: Keble College in Oxford © ox.ac.uk