Deutsche Soldaten weiter in Auslandseinsätzen

24. November 2017

An den ersten beiden Sitzungstagen des Deutschen Bundestages ging es unter anderem um die Verlängerung von sieben Bundeswehr-Missionen. In erster Lesung wurde über sieben Mandate debattiert. Diese sollen zunächst um drei Monate verlängert werden. Die Inhalte bleiben unverändert. Anschließend wurden die Anträge an den neu gebildeten Hauptausschuss des Deutschen Bundestags zur Beratung verwiesen.

Die Bundeswehr ist derzeit in 13 vom Bundestag mandatierten Missionen im Einsatz. Die Soldaten arbeiten gemeinsam mit internationalen Partnern zusammen, um den Terror zu bekämpfen, Frieden zu sichern, auszubilden und zu beraten. Sie sorgen für Stabilität und Sicherheit. Nun ist sichergestellt, dass unsere Soldaten ihre Aufgaben weiter wahrnehmen können, auch wenn die Zeit der Regierungsbildung weiter andauert.

Die sieben Mandate welche in erster Lesung beraten wurden:

  • African Union/United Nations Hybrid Operation in Darfur (UNAMID)
  • United Nations-Friedensmission im Südsudan (UNMISS)
  • Nato-Mission Resolute Support für die Ausbildung, Beratung und Unterstützung der afghanischen nationalen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte in Afghanistan (Resolute Support Mission)
  • Nato-geführte Maritime Sicherheitsoperation Sea Guardian im Mittelmeer (MSO SEA GUARDIAN)
  • Verhütung und Unterbindung terroristischer Handlungen durch die Terrororganisation IS (COUNTER-DAESH)
  • Multidimensionalen Integrierten Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in Mali (MINUSMA)
  • Ausbildungsunterstützung der Sicherheitskräfte der Regierung der Region Kurdistan-Irak und der Irakischen Streitkräfte (Ausbildungsunterstützung IRAK)

Meine Rede im Plenum zur Verlängerung der maritimen Sicherheitsoperation SEA GUARDIAN finden Sie hier.

Meine Rede zur Verlängerung der Ausbildungsunterstützung im Irak finden Sie hier.

Foto: ©bundeswehr.de