Ein guter Tag für die Demokratie – Podiumsdiskussion am Johannes-Rau-Gymnasium

14. November 2014

Bereits im Oktober habe ich an einer sehr interessanten Veranstaltung des Ganztagsgymnasiums Johannes Rau in Wuppertal mit dem Titel „GG19 – Ein guter Tag für die Demokratie“ teilgenommen. Es ist schwierig, jungen Menschen politische Grundsatzfragen nahezubringen.

Hier ist es voll und ganz gelungen. Nach einem kurzen Theaterstück zum Thema Asyl nahm ich als einer von fünf Teilnehmern an einer Podiumsdiskussion teil. Das Thema Asyl ist brandaktuell und ich war beeindruckt von dem Interesse und der guten Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler, die an der Veranstaltung teilgenommen haben. Die Aula war voll besetzt und wir führten interessante und tiefgründige Gespräche über die aktuelle Flüchtlingspolitik. Ich spürte ein großes Gefühl der Hilfsbereitschaft unter den jungen Leuten, die Flüchtlinge aus den Krisengebieten Irak und Syrien bei uns aufzunehmen. Millionen Menschen sind vom IS-Terror bedroht; hier ist unsere Hilfe gefordert. Ich konnte auch mit einigen Missverständnissen aufräumen: Die meisten Flüchtlinge in Wuppertal, aber auch in Remscheid und Solingen, sind in privaten Wohnungen untergebracht. Eine Heimunterbringung erfolgt meist nur dann, wenn die Kapazitäten kurzfristig ausgeschöpft sind und dies in der Regel nur für die Anfangszeit. Selbst dann, wenn der Asylantrag abgelehnt wurde, erfolgt nicht zwingend eine Rückführung ins Herkunftsland. Gerade Flüchtlinge aus Krisengebieten bleiben weiter in Deutschland. Foto: vlnr: Manfred Zöllmer, Jürgen Hardt, Mina Alhadi und Rafael Nikodemus ©Ganztagsgymnasium Johannes Rau (www.ggjr.de)