Entwicklungshilfe im 21. Jahrhundert – Gespräch mit der ONE-Jugendbotschafterin

29. Juni 2018

In der vergangenen Legislaturperiode hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die Entwicklungspolitik an die sich stetig verändernden globalen Herausforderungen und Realitäten angepasst. An die Erfolge der letzten Jahre wollen wir auch in der kommenden Legislaturperiode anknüpfen. Erfolgreiche Entwicklungspolitik kann Kriege verhindern und hilft den Menschen aus Krankheit, Unsicherheit und Armut. Deswegen hat die Union gemeinsam mit der SPD im Koalitionsvertrag vielfältige Ziele zur Weiterentwicklung der deutschen und europäischen Entwicklungspolitik vereinbart. Hierzu zählen etwa die Bekämpfung von Fluchtursachen, die Stärkung des fairen Handels und die Umsetzung eines Marshallplans für Afrika.

Am 18. Juni 2018 habe ich mich deshalb mit der ONE-Jugendbotschafterin, Stefanie Brunell, in Wuppertal getroffen. ONE ist eine Nichtregierungsorganisation, die sich die Bekämpfung extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten in Afrika zum Ziel gesetzt hat. Mit Frau Brunell sprach ich über die Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit, die Stärkung der Frauenrechte und Good Governace in den afrikanischen Staaten. Wir sind uns einig, dass wir für diese Arbeit mehr Geld als in den letzten Jahren im Bundeshaushalt benötigen.

Bereits jetzt sieht der Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 eine Steigerung der Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit, die Humanitäre Hilfe sowie die zivile Krisenprävention um über 10% vor. Hierfür bin ich dem Bundesfinanzminister Olaf Scholz, der Bundeskanzlerin und unserem Entwicklungshilfeminister Gerd Müller sehr dankbar. Doch ich werde mich in den kommenden Jahren dafür einsetzten, dass die Haushaltsmittel weiter ansteigen und wir damit die im Koalitionsvertrag vereinbarte Zielmarke von 0,7% des Bruttonationaleinkommens erreicht.