#fedidwgugl – „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“

30. Juni 2017

Gutes Regierungshandeln ist der beste Wahlkampf – doch beileibe nicht ausreichend für einen neuerlichen Erfolg der Union bei der Bundestagswahl am 24. September 2017. Die Parteispitze arbeitet mit Hochdruck an der Erarbeitung eines ca. 55 Seiten umfassenden Regierungsprogramms der Schwesterparteien CDU und CSU. Dies ist vornehmlich die Arbeit des Generalsekretärs Peter Tauber und von Bundesminister Peter Altmaier.

Mit Peter Altmaier bin ich am Montagmorgen dieser Woche zu einem Austausch über die Außenpolitischen Aspekte zusammengetroffen. Zwar liegt hier nicht das Hauptfeld der politischen Auseinandersetzung. Dennoch sehe ich mit Befremden, dass sich die SPD und auch der SPD-Außenminister von bisherigen gemeinsamen Positionen versucht abzusetzen. In der 80-minütigen Parteitagsrede von Martin Schulz vom vergangenen Wochenende wurde die USA mehrfach kritisiert. Ein klares Wort Richtung Russland blieb jedoch aus. Und die Infragestellung des Zwei-Prozent-Ziels der NATO ist auch irritierend, zumal ja der SPD-Außenminister Steinmeier vor drei Jahren den NATO-Gipfelbeschluss mit ausgearbeitet hat.

Vorbereitet auf die Vorstellung des Bundestagswahlprogramms hat sich die CDU in der letzten Woche auch mit dem Hashtag „fedidwgugl”, welcher viel Aufsehen erregte. Dieser Hashtag wurde zum ersten Mal von Claus Junghanns benutzt, aber was er bedeuten sollte, stellte sich erst heraus, als im Konrad-Adenauer-Haus die CDU-Plakate für den Bundestagswahlkampf 2017 enthüllt wurden.

Der Hashtag sorgte für viel Diskussion in den sozialen Medien. Bevor Nutzer überhaupt schon wussten was mit „fedidwgugl“ gemeint war, wurde der Hashtag immer weiter verbreitet. Also eine gute Marketingstrategie? Das kann man so sehen, denn Aufmerksamkeit hat der Hashtag der CDU im Trubel der Wahlprogramme der anderen Parteien auf jeden Fall verschafft.

Als Fazit kann nicht geleugnet werden, dass #fedidwgugl es geschafft hat, die Spannung auf die Vorstellung des CDU Bundestagswahlprogramms zu steigern. Dieses wird am 3. Juli in Berlin vorgestellt.

Foto: ©CDU