Gesetz zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr

27. Februar 2015

Der Bundestag hat am Donnerstag dieser Woche das Gesetz zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr beschlossen. Das Gesetzespaket enthält 22 Einzelmaßnahmen in den Bereichen Arbeitszeit, Besoldung, Beförderungen und soziale Absicherung, durch die der Dienst in den deutschen Streitkräften attraktiver werden soll.

Der Beruf des Soldaten ist kein Beruf wie jeder andere. Für Deutschland zu dienen heißt, Verantwortung zu übernehmen. Für diese anspruchsvolle Aufgabe benötigt die Bundeswehr qualifizierte und motivierte Männer und Frauen. Die Attraktivität des Dienstes ist eine wesentliche Voraussetzung, um dieses Personal zu gewinnen und langfristig zu binden. Die Unionsfraktion hat aus diesem Grund intensiv um die nötigen Verbesserungen gekämpft.

Unter anderem wurden folgende Maßnahmen beschlossen:

Vereinbarkeit von Familie und Dienst durch bessere Arbeitsbedingungen:

– regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit mit 41 Stunden
– bessere Teilzeitmöglichkeiten
– Familienhilfe, wenn eine Soldatin oder ein Soldat im Einsatz ist

Besoldung:

– Personalbindungszuschlag
– Erhöhung von Stellen- und Erschwerniszulagen
– Erhöhung des Wehrsolds für freiwillig Wehrdienstleistende

Soziale Absicherung:

– Verbesserung bei den Hinzuverdienstgrenzen
– Verbesserungen beim Versorgungsausgleich
– Verbesserungen bei der Alterssicherung für Zeitsoldaten

Ich finde, dass wir mit dem Gesetz zur Steigerung der Attraktivität des Dienstes in der Bundeswehr einen richtigen Schritt zu einer zukunftsfähigen Bundeswehr gemacht haben. Durch das Aussetzen der Wehrpflicht und durch den demografischen Wandel, wird der steigende Fachkräftemangel auch vor den Streitkräften nicht Halt machen. Der Grundstein dafür, die Bundeswehr zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland zu machen, ist nun gelegt.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Foto:  ©Sebastian Wilke/Bundeswehr