Gespräch mit Wohlfahrtsverbänden zur Reform der Kinder- und Jugendhilfe

17. Februar 2017

Am Montag, den 07. Februar, folgte ich der Einladung der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege Remscheid zu einem Gespräch über die geplanten Änderungen des Sozialgesetzbuchs VIII.

Das Bundesfamilienministerium um Ministerin Schwesig plant weitreichende Reformen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Die freien Träger in der Kinder- und Jugendhilfe beklagen die mangelnde Transparenz in dem Gesetzgebungsverfahren. Weitere Kritikpunkte sind u.a. die Entkernung der Elternrechte, die vorgesehenen Regel- und Gruppenangebote statt der bewährten Einzelfallhilfe und die fehlende dauerhafte Sicherung der Bindung des Pflegekindes in der Pflegefamilie.

Diese Kritik teile ich. Die SGB VIII-Reform des Bundesfamilienministeriums in der jetzigen Form wird die CDU/CSU-Bundestagsfraktion nicht mittragen.

Wir müssen jetzt die geplanten Regelungen gemeinsam mit allen Akteuren und mit angemessener Sorgfalt und Transparenz diskutieren und verändern.

Foto: ©juergenhardt.de