Gute und schlechte Nachrichten von der Deutschen Bahn

30. November 2018

Die gute Nachricht lautet, dass die Bahn die Strecke Wuppertal / Berlin (ICE-Linie 10) weiterhin nicht nur stündlich verkehren lässt, sondern dass ab 2022 ein zusätzlicher Sprinter auf dieser Strecke eingesetzt wird, der auch in Wuppertal halten soll. Näheres zu diesen Plänen wird die Bahn am nächsten Mittwoch im Verkehrsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags mitteilen. Sollte es zu dieser zusätzlichen, schnelleren Verbindung kommen, ist das ein Zeichen für die wirtschaftliche Bedeutung unserer Region und wertet den Standort Bergisches Städtedreieck noch einmal auf.

Die schlechte Nachricht ist, dass wir ab März 2019 für acht Monate nur alle zwei Stunden die ICE-Linie 10 von Wuppertal nach Berlin nutzen können. Aufgrund von Bauarbeiten in Bielefeld müssen die Züge auf der Güterzugstrecke verkehren, was zu einer geringeren Kapazität und Streckengeschwindigkeit führt. Der ICE der Linie 10 verkehrt dann stündlich wechselnd als zweiteiliger Zug von Berlin bis Bielefeld und dann ab Bielefeld alternierend die Wupperstrecke nach Köln bzw. die Ruhrstrecke nach Düsseldorf. Dann jedoch mit der Platzkapazität von zwei Zügen. Die Fahrzeit wird sich in dieser Zeit um 20-30 Minuten verlängern und zwischen dem 8. und 14. Februar 2019 kommt es zu zusätzlichen Ausfällen im Fernverkehr in Wuppertal.

Wenn all diese Bauarbeiten letztlich zu einer Verbesserung der Bahninfrastruktur führen, kann ich mit den vorübergehenden Einschränkungen leben. Was allerdings dringend verbessert werden muss, ist die Informationspolitik der Bahn. Ich möchte gerne frühzeitig und umfassend von solch einschneidenden Eingriffen in den Fahrplan informiert werden, damit die Bürgerinnen und Bürger Planungssicherheit haben. Hieran muss sich etwas ändern. Das habe ich auch dem Konzernbevollmächtigen der Bahn für NRW, Herrn Lübberink, persönlich gesagt.

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