Im Pentagon und bei unseren Soldaten in den USA

30. Januar 2015

In meiner Eigenschaft als Koordinator für die Transatlantische Zusammenarbeit habe ich in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Grübel (BMVg) Termine im Amerikanischen Verteidigungsministerium (Pentagon) sowie in El Paso und Holloman wahrgenommen. Im Mittelpunkt stand die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit bei der Ausbildung von Soldaten und bei Rüstungsprojekten. 

Seit vielen Jahrzehnten schult die Bundeswehr Jetpiloten in den USA. Holloman ist mit der Tornado-Ausbildungseinheit der größte Bundeswehrstandort außerhalb Deutschlands. Die vielen Flugstunden, die hier bei Übungsflügen bis hin zur hochwertigen Kampfausbildung abgeleistet werden, entlasten die Bürgerinnen und Bürger im dicht besiedelten Deutschland. So können die militärischen Flugbewegungen Zuhause auf ein Minimum reduziert werden. Und der Einsatz scharfer Waffen zu Übungszwecken aus der Luft kann sich auf das Ausland beschränken. 

Ich trete dafür ein, dass die Bundeswehr im Rahmen einer Vereinbarung mit den USA bei diesem Ausbildungskonzept bleibt. Die verantwortlichen Offiziere in Holloman haben überzeugend darlegen können, welche Vorteile die Ausbildung im klimatisch begünstigten und dünn besiedelten New Mexico hat.

Auf der Rückreise Richtung Houston erlebten wir das in dieser Region seltene Naturschauspiel einer geschlossenen Schneedecke. Prompt verzögerte sich der Heimflug um einen Tag.

Foto: ©juergenhardt.de