Jürgen Hardt (MdB, CDU) bei Bayer Healthcare in Berkeley, CA, USA: Neues Medikament schafft Arbeit in Wuppertal

18. März 2015

In der dritten Märzwoche hielt ich mich in meiner Eigenschaft als Koordinator für die Transatlantische Zusammenarbeit zu Gesprächen in der Region San Francisco und in Washington auf. Anlässlich eines Vortrags an der University of California in Berkeley besuchte ich auch das dortige Werk von Bayer Healthcare in Berkeley. Hier wird ein neuartiges Medikament für Menschen produziert, die an Hämophilie (Bluterkrankeit) leiden. Rund 1.000 Mitarbeiter gewinnen in einem sehr aufwändigen pharmazeutischen Prozess pro Jahr rund 400 Gramm des Wirkstoffs, der dann 10.000 kranken Menschen das Leben rettet.

Bayer investiert derzeit in Wuppertal 350 Millionen Euro in den Neubau einer Fabrik auf dem Bayer-Gelände in Elberfeld. Dieses Vorhaben wird von Berkeley aus betreut und gesteuert. In Wuppertal wird zukünftig ein weiter entwickeltes Medikament gegen Hämophilie für den europäischen Markt hergestellt. Das sichert rund 400 Arbeitsplätze im Tal.

Die Zusammenarbeit zwischen Bayer Berkeley und Bayer Wuppertal ist nicht nur ein herausragendes Beispiel für transatlantische Zusammenarbeit, sondern zeigt konkrete Ergebnisse, die den Wirtschaftsstandort Wuppertal stärken. Ich bin froh, dass Wuppertal und die ganze Bergische Region von der Zukunftsfähigkeit von Bayer profitieren. Bayer unterhält in Wuppertal den zentralen Forschungsstandort im Bereich Healthcare und produziert auch vor Ort. Es ist schön zu sehen, wie innovative Biotechnologie aus Kalifornien auch in Wuppertal Arbeit schafft und Menschen hilft, mit ihrer Krankheit zu leben.

Foto: Chantel Mandel, Bayer Healthcare Berkeley, und Jürgen Hardt im Bayer-Werk in Kalifornien, ©juergenhardt.de