Klausurtagung der Arbeitsgruppe Auswärtiges

18. Mai 2018

Am 14. Mai hat sich die Arbeitsgruppe Auswärtiges der CDU/CSU-Bundestagsfraktion unter meiner Leitung zur diesjährigen Klausurtagung getroffen, um über grundlegende Richtungsentscheidungen für die kommenden Monate zu beraten. Zugleich haben wir uns aber auch den vielen aktuellen Krisen gewidmet. In der Woche nach der Entscheidung Trumps, aus dem Iran-Nuklearabkommen zurückzutreten, am Tag der Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem, und unmittelbar nach den Wahlen im Irak, die neue Unsicherheit hervor gerufen haben, war die Agenda entsprechend voll.

Mich hat gefreut, dass Bundesaußenminister Heiko Maas meiner Einladung gefolgt ist und sich Zeit zur intensiven Diskussion mit der Arbeitsgruppe genommen hat. Dabei hat er von den intensiven Verhandlungsbemühungen der Europäer berichtet, das Iran-Nuklearabkommen auch nach dem Rückzug der USA aufrecht zu erhalten.

Wir haben uns bei der Klausurtagung auch besonders den transatlantischen Beziehungen gewidmet. Trotz aller Meinungsverschiedenheit waren wir uns einig, dass wir den engen transatlantischen Schulterschluss fortsetzen und die Gespräche mit den vielfältigen Akteuren in den USA auch jenseits der Regierung in Washington intensivieren müssen.

Unserer Arbeitsgruppe gehören auch zwei Kolleginnen an, die zum Fototermin leider verhindert waren. Ich habe zu Beginn der Legislaturperiode versucht, das außenpolitische Team noch etwas weiblicher zu machen. Auf dieser “Baustelle” werde ich weiter arbeiten.

Foto: ©CDU/CSU-Fraktion, Fotograf: Michael Wittig