Kranzniederlegung in Jerusalem in Gedenken an Holocaust-Opfer

21. Oktober 2015

Die erste Reise im Amt als Außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion führt den Bundestagsabgeordneten für Remscheid, Solingen und Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU), nach Israel:

Nach Gesprächen mit Abgeordneten der Knesset und Vertretern der israelischen Regierung in Jerusalem am Montag und Dienstag dieser Woche, stand der Mittwochvormittag im Zeichen des Gedenkens an den Holocaust.

Nach einem ausführlichen Rundgang durch die Gedenkstätte Yad Vashem und dem Besuch der „Halle der Kinder“ – in Gedenken an die 1,5 Mio. Kinder, die im Holocaust ermordet wurden – legte Jürgen Hardt den Gedenkkranz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an der Erinnerungstafel mit den Namen der Städte seines Wahlkreises Remscheid, Solingen und Wuppertal nieder. Zentrale Stellen zum Gedenken an den Holocaust gehen davon aus, dass über 1.360 Juden aus Solingen, Remscheid und Wuppertal dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen.

„Der Holocaust, die Ermordung von über 6 Mio. Juden in deutschem Namen, begründet bis heute unsere besondere Verantwortung für den Staat Israel. So ist und bleibt die Sicherheit Israels Teil der deutschen Staatsräson. In meinen politischen Gesprächen stand die aktuelle Situation in Israel angesichts der zahlreichen Terroranschläge der letzten drei Wochen auf israelische Bürger im Mittelpunkt. Ich begrüße, dass Ministerpräsident Netanjahu Gesprächsbereitschaft gegenüber dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Abbas signalisiert hat. Wichtig sind jetzt weitere deeskalierende Maßnahmen auf beiden Seiten und eine Entschärfung der Rhetorik.
Auch im 50. Jahr unserer diplomatischen Beziehungen zu Israel sind historische Verantwortung und gemeinsame Verantwortung für den Frieden in der Welt untrennbar miteinander verbunden.“

 

Foto: ©juergenhardt.de