Mehrgefahrenversicherung in der Landwirtschaft

9. September 2020

Im dritten Jahr in Folge hatten die Landwirte vor allem mit der Trockenheit, aber auch vermehrt mit Spätfrösten zu kämpfen. Zusätzlich erschwert wurde die Ernte durch die Corona-Pandemie, weil gerade bei handarbeitsintensiven Sonderkulturen Erntehelfer fehlten.
Angesichts der schon jetzt spürbaren Veränderungen hat die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode weitere Maßnahmen ergänzt, um einen verlässlichen Rahmen für die notwendigen Anpassungen unserer landwirtschaftlichen Betriebe zu schaffen.

Zunächst gibt es jetzt die neue Dürreversicherung, bei der eine Senkung des Versicherungssteuersatzes  bei Trockenheitsversicherungen von 19 % der Versicherungsprämie auf 0,3 Promille der Versicherungssumme vorgenommen wurde.

Weiterhin hat die Bundesregierung zur Unterstützung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, die stark von witterungsbedingten Schwankungen betroffen sind, eine Tarifermäßigung ermöglicht.

Zusätzlich dürfen nun die Länder nun auch ökologische Vorrangflächen für die Fütterung von Tieren freigeben. All diese Maßnahmen sollen für unsere Landwirte gute Bedingungen schaffen, damit sie auch weiterhin ertragreich wirtschaften können.

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