Neue Lärmschutzverordnung für Sportanlagen ist gut für Sport und Anwohner

27. Januar 2017

Der Bundestagsabgeordnete für Solingen, Remscheid, Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU) sieht die am gestrigen Donnerstag, den 26.01.2017 im Deutschen Bundestag beschlossene Novelle der Sportanlagenlärmschutz-Verordnung als wesentlichen Beitrag zum Interessenausgleich zwischen Sporttreibenden und Anwohnern.

Dass Sport gefördert werden sollte, ist allgemein akzeptiert, gerät jedoch gerade in verdichteten Wohngebieten oftmals in Konflikt mit Lärmschutz für die Anwohner. Hier greift die Novelle ein, um eine intensive Nutzung der Sportanlagen zu gewährleisten, ohne die Rechte der Anwohner zu vernachlässigen.

So werden die Immissionsrichtwerte für abendliche Ruhezeiten und Sonn- und Feiertage um lediglich fünf Dezibel erhöht. Weitergehende Forderungen erteilte der Deutsche Bundestag mit Rücksicht auf die Anwohnerinteressen eine Absage. Dennoch ist mit dieser maßvollen Erhöhung eine deutliche Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten verbunden. Für die Nutzung von Altanlagen fand das Gesetz ebenfalls einen guten Kompromiss.

„Zum Beispiel für die Sportanlage Hackenberg in Remscheid-Lennep könnte die Novelle eine ideale Ausbalancierung zwischen optimaler Nutzung der Sportanlage und der Verhinderung übermäßiger Belastung für die Anwohner ermöglichen.“, so Jürgen Hardt.

Nun muss nur noch der Bundesrat im Frühjahr der Novelle zustimmen.