“Nie zu jung, um schlau zu sein” – Junior Uni Wuppertal stellt sich in Berlin vor

15. September 2021

Dass die Junior Uni Wuppertal tolle Angebote für Kinder und Jugendliche macht, weiß in Wuppertal und Umgebung fast jeder. Jetzt hat sie sich in Berlin in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung einem breiteren Publikum vorgestellt.Die Junior Uni hat sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen für Forschung – insbesondere für die MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) – zu begeistern. Bei den zahlreichen Kursen und Vorträgen soll die Lust am Lernen vermittelt werden, fernab von Schule und Noten. Hier soll jedem jungen Menschen unabhängig von Elternhaus und schulischen Leistungen Spaß an Bildung vermittelt werden. Dass das sehr gut gelingt, zeigen die fast immer ausgebuchten Angebote. Auch Kanzlerin Merkel war vor zwei Jahren bei einem Besuch der Junior Uni begeistert über diese außerschulische Bildungseinrichtung.

Das Konzept und die Arbeit der Junior Uni wurde in Berlin von den beiden Geschäftsführerinnen Dr. Ariane Staab und Dr. Annika Spathmann vorgestellt, im praktischen Teil habe ich mich für ein Experiment zur Verfügung gestellt und Zahnpasta für Elefanten hergestellt: Mischt man Kaliumiodid, Spülmittel und destilliertes Wasser und kippt dieses in einem Schwung zu Wasserstoffperoxid, entsteht eine riesige Menge Schaum – ein Riesenspaß.

Durch die Erfahrungen in der Corona-Zeit – hier hat die Junior Uni sehr schnell ihr Konzept auf digitale Angebote umgestellt – möchte die Junior Uni auch in Zukunft nicht nur im Bergischen Land, sondern in ganz Deutschland Kinder und Jugendliche unabhängig von ihren Bildungsvoraussetzungen praxisnah forschen und experimentieren lassen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden zum einen die Online-Angebote ausgebaut, zum anderen aber auch die Gründung von Junior Unis in ganz Deutschland unterstützt.

Großer Applaus für die Junior Uni Wuppertal – ich bin stolz, dass ein solches Leuchtturmprojekt bei uns im Bergischen Städtedreieck entstanden ist.

Foto: © Junior Uni Wuppertal