Nordkorea mit diplomatischen Mitteln von seinem Irrweg abbringen

15. September 2017

Zum erneuten Raketentest Nordkoreas können Sie den außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, wie folgt zitieren:

„Der neuerliche Test einer Rakete, die Nordkorea gezielt über japanisches Territorium gelenkt hat, ist eine weitere Verschärfung der Aggression von Seiten des Regimes in Pjöngjang. In besonderem Maße bereitet mir Sorgen, dass die Rhetorik immer unverhohlener auch gegen unseren G7- und Wertepartner Japan gerichtet ist. Mit dem zweiten Raketentest über japanischem Territorium in kurzer Zeit wird die Bedrohung für die Bevölkerung dort immer greifbarer. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion versichert der japanischen Bevölkerung ihre tiefe Solidarität und Partnerschaft angesichts der Bedrohung, die von Nordkorea ausgeht.

Gerade jetzt müssen die Anstrengungen intensiviert werden, Nordkorea mit diplomatischen Mitteln von seinem Irrweg abzubringen. Bundeskanzlerin Merkel hat Deutschlands Bereitschaft signalisiert, diese Bemühungen wesentlich zu unterstützen. Der Umgang mit der Krise in Nordkorea sollte zentrales Thema bei der bevorstehenden Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York sein.

Mit seiner Ignoranz gegenüber Beschlüssen der Völkergemeinschaft versetzt Kom Jong-un auch die Schutzmacht China erneut in eine schwierige Lage. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, die Sanktionen noch einmal auszuweiten und Nordkorea vollständig von Öl- und Devisenzufuhren abzuschneiden. Denn niemals in der jüngeren Geschichte hat sich ein Staat gegenüber einem anderen Staat derart unverhohlen aggressiv gebärdet.”