Obama in Hannover

29. April 2016

Ein ganz besonderes Ereignis dieser Woche war zweifelsohne der Besuch von US-Präsident Obama, den ich am Sonntag und Montag in Hannover hautnah miterleben durfte. Mit seinem bereits fünften Besuch in Deutschland in seiner laufenden Amtszeit hat er noch einmal in besonderer Weise zum Ausdruck gebracht, dass er die transatlantische Zusammenarbeit mit Europa, mit Deutschland und ganz besonders mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sucht und schätzt. Die Abstimmung zu den tagesaktuellen Krisen auf der Welt – in Syrien, in Libyen, in der Ukraine und anderswo – könnte nicht enger sein. Im transatlantischen Schulterschluss wurde erneut mit Nachdruck nach gemeinsamen Lösungen für die brennenden Probleme dieser Welt gesucht.

Beeindruckt hat mich aber auch seine Rede, in der er deutlich und persönlich eine kritische Zustandsbeschreibung der EU vorgenommen, sich zugleich deutlich für einen stärkeren inneren Zusammenhalt der EU ausgesprochen hat. Dabei hat Obama einmal mehr unterstrichen, wie wichtig ihm die einmalige transatlantische Partnerschaft zwischen den USA und Europa ist. Um den bedeutenden wirtschaftlichen Pfeiler dieser Partnerschaft zu stärken, haben Präsident Obama und Bundeskanzlerin Merkel auch noch einmal das gemeinsame Ziel bekräftigt, das große transatlantische Zukunftsprojekt der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP zu einem baldigen und erfolgreichen Abschluss zu bringen. Hierfür setze auch ich mich mit Nachdruck in all meinen Gesprächen ein.

Foto: ©juergenhardt.de