PPP-Stipendiatin Josi Bregulla über die Wahlen in den USA!

25. November 2016

Meine PPP-Stipendiatin Josi Bregulla aus Remscheid verbringt aktuell ein Austauschjahr in Mesa, Arizona. Wie sie die amerikanischen Wahlen erlebt hat, schrieb sie mir in einer kurzen E-Mail:

„Präsidentschaftswahlen in den USA und ich habe das Glück diese mitzuerleben. Mit einer neutralen Meinung habe ich mich in die Vereinigten Staaten aufgemacht, um dort mein Auslandsjahr zu verbringen. Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm hat mir diesen Traum ermöglicht.
Schon vor der Abreise wusste ich, dass die Wahlen ein ganz besonderes Highlight in meinem Jahr werden. Clinton oder Trump? Einer von den beiden wird Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, das stand schon fest, bevor ich mich auf die große Reise machte. “Deutschland möchte Clinton haben”, war die Meinung in Deutschland.
Als ich dann hier ankam, sahen die Amerikaner das teilweise aber ganz anders. Meine Gastfamilie vermittelte mir ziemlich schnell, dass sie für Trump stimmen werden. Nach vielen verschiedenen Meinungen und Diskussionen, die ich in der Schule mitbekommen habe, kann ich nun beide Parteien nachvollziehen. Ich habe nun eine ganz andere Perspektive auf die Kandidaten, worüber ich sehr froh bin.
In der “Election night” haben wir die finale Entscheidung dann gespannt mitverfolgt. Trump ist der Sieger, stand gegen 1:30 morgens dann fest.
Am nächsten Tag in der Schule gab es dann einige Diskussionen, es hielt sich aber in Grenzen.
Im Endeffekt bin ich immer noch sehr neutral gestimmt und hoffe, dass alle den neuen Präsidenten akzeptieren. Die Amerikaner haben entschieden und die Mehrheit hat gewonnen.
Am 20. Januar wird Donald Trump sein Amt antreten. Wie die Stimmung dann ist, werde ich ganz nah miterleben, da ich am 29. Januar mit dem Parlamentarischem Patenschaftsprogramm nach Washington D.C. fliege.
Ich bin sehr gespannt, was mich sonst noch alles so in den nächsten 7 Monaten erwartet, die ich hier noch verbringen darf.“

Foto: Josi Bregulla erlebte Michelle Obama auf einer Wahlkampfveranstaltung ©Josi Bregulla