Praktikumsbericht von Dorothée Stieber

4. Dezember 2015

Für den Wahlkreis, die vielen Aufgaben eines Bundestagsabgeordneten, sowie in der Gestaltung deutscher Außenpolitik sind Jürgen Hardt und sein Team mit viel Engagement und Know how unterwegs. Davon konnte ich mich als Praktikantin im Berliner Büro in den vergangenen sechs Wochen überzeugen und dabei einen Einblick in diese spannende Arbeit bekommen.

Als Studentin der internationalen Beziehungen war es mir wichtig, den parlamentarischen Betrieb, gerade im Hinblick auf die Außenpolitik einmal von Innen zu erleben. Welche Rolle spielt der Wahlkreis? Wie kommt ein Fachpolitiker seinen Aufgaben nach? Das alles konnte ich hier im Rahmen meiner vielfältigen Aufgaben lernen: Von Presseschau, über Ausschussberichte, Unterstützung bei Bürgeranfragen, bis hin zur Aufbereitung aktueller außenpolitischer Entwicklungen.

So freute ich mich mit dem Büro über Erfolge seiner Arbeit bei der Vergabe von Bundesmitteln an das Bergische und erlebte die intensiven Diskussionen der CDU Arbeitsgruppe zur Europapolitik mit.

Daneben hatte ich unter Anderem Gelegenheit, einige öffentliche Ausschusssitzungen wie die des NSA-Ausschusses, völkerrechtliche Expertengespräche, eine interessante Diskussion zum Islamischen Staat und so manche Plenardebatte zu verfolgen.

In meiner Praktikumszeit beschäftigten den Bundestag vor allem die Flüchtlingskrise und der Kampf gegen den IS- gerade nach den Attentaten von Paris. Diese Entwicklungen aus dem Inneren des Parlaments live mit zu verfolgen ist eine spannende und wertvolle Erfahrung. Für mich hat sich bestätigt: Hier wird tatsächlich mit viel Hintergrundrecherche und Diskussion um die richtige politische Lösung gerungen.

Der Blick hinter die Kulissen zeigt auch, wie fordernd die Arbeit eines Abgeordneten ist: Gerade die internationale Politik und die Rollen Jürgen Hardts als außenpolitischer Sprecher und Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit der Bundesregierung erfordern ständige Übersicht über aktuelle Entwicklungen, konzentrierte, oft umfangreiche Analyse und nicht selten zügige Entscheidungen. Daneben behält das Team auch die Entwicklungen in Solingen, Remscheid und Wuppertal im Blick- im straffen Terminkalender wird Zeit für Besuche im und Gruppen aus dem Wahlkreis frei gemacht.

Ich freue mich, dass ich all dies kennenlernen, und an der einen oder anderen Stelle durch eigene Arbeit ergänzen durfte.

Mein Fazit: Der Bundestag ist nicht nur eine wichtige, sondern auch eine hochinteressante und komplexe Organisation, deren Arbeit kennenzulernen es sich lohnt. Wer dies tun möchte, ist im MdB Büro von Jürgen Hardt bestens aufgehoben.

Foto: juergenhardt.de