Meine Reise mit dem Bundespräsidenten in die USA

9. Oktober 2015

Vom 5. bis zum 8. Oktober 2015 habe ich als Delegationsmitglied unseren Bundespräsidenten Joachim Gauck auf seiner Reise in die Vereinigten Staaten begleitet. An unseren Stationen in Philadelphia und Washington D.C. haben wir wichtige Orte der amerikanischen Geschichte und Demokratie besucht. So hatte ich unter anderem die Gelegenheit gemeinsam mit unserem Bundespräsidenten die Independence Hall – hier wurde 1776 die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten erklärt – wie auch die Liberty Bell – Symbol für amerikanische Freiheitskämpfe – in Philadelphia zu besuchen. In Washington D.C. besichtigten wir gemeinsam das Lincoln Memorial wie auch das Martin Luther King Memorial. Beeindruckend fand ich, dass Joachim Gauck schon vor langer Zeit in Ostberlin die Möglichkeit hatte, Martin Luther King persönlich zu treffen.

In der Hauptstadt Washington D.C. standen dann die politischen Gespräche im Vordergrund. Bei einem Frühstück und einem längeren Gedankenaustausch des Bundespräsidenten mit Senatoren beider Parteien auf dem Capitol Hill ging es um Syrien und die Bewältigung der Flüchtlingskrise. Ich habe gegenüber den Kollegen des US-Senats deutlich gemacht, dass das große Amerika mehr als nur 10.000 bis 20.000 Syrien-Flüchtlinge aufnehmen sollte. Uns wurde für unsere enorme Aufnahmeleistung großer Respekt entgegengebracht. Ich gehe davon aus, dass die USA ihre Flüchtlingsaufnahme tatsächlich etwas ausweiten wird.