Sanierung von Haus Cleff

31. August 2017

Der Bundestagsabgeordnete für Solingen, Remscheid, Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU), besuchte heute das Haus Cleff in Remscheid und verschaffte sich einen Überblick über den Fortgang der Sanierungsarbeiten:

Der Leiter des Historischen Zentrums Remscheid, Dr. Andreas Wallbrecht, und der Leiter des Fachdienstes Kulturmanagement und Stadtmarketing der Stadt Remscheid, Arnd Zimmermann, führten mich heute durch das Haus Cleff und zeigten mir vor Ort den Fortgang der Sanierungsarbeiten im Inneren des Hauses.

Haus Cleff muss umfassend saniert werden. Grund für die Schließung von Haus Cleff im Jahr 2013 war starker Käferbefall, der Schäden an der Holzkonstruktion des Fachwerkhauses verursachte. Im Haushaltsjahr 2017 hat der Bund aus dem Denkmalschutzsonderprogramm der Staatsministerin für Kultur und Medien Mittel in Höhe von 495.000 Euro für die Sanierung bereitgestellt. Hinzu kommen 100.000 Euro von der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz. Diese Zuwendungen werden im gleichen Umfang mit städtischen Mitteln gegenfinanziert, so dass für die Sanierungsarbeiten knapp 1,2 Millionen Euro zur Verfügung standen.

Die Sanierungsarbeiten gehen gut voran und viel Decken- und Bodenarbeiten im Inneren wurden bereits vorgenommen. Im kommenden Jahr werden im 2. Bauabschnitt ca. 1 Mio. Euro in die Hand genommen um die notwendigen Arbeiten an der vorderen Fassade, am Dach sowie an der Statik des Hauses in Angriff zu nehmen.

Dr. Andreas Wallbrecht und Arnd Zimmermann stellten mir ebenfalls die Pläne zur Nutzung von Haus Cleff nach den Sanierungsarbeiten vor. Mit Haus Cleff, das im 18. Jahrhundert als Doppelhaus für zwei Unternehmerbrüder gebaut wurde, haben wir in Remscheid ein echtes Kleinod Bergischer Geschichte mit einem einzigartigen Baustil und einem Ausdruck bürgerlichen Selbstbewusstseins. Die Nutzung von Haus Cleff nach den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen zum einen als Veranstaltungsraum und zum anderen zu Ausstellungszwecken in einem historischen Handelskontor mit einer modernen baulichen Anbindung an das bestehende Deutsche Werkzeugmuseum werden den Kulturstandort Remscheid weiter aufwerten und auch über die Grenzen des Bergischen Landes hinaus strahlen.