Schadensbesichtigung im Freibad Eschbachtal

23. Juli 2021

Heute habe ich die schweren Unwetterschäden im Remscheider Freibad Eschbachtal begutachtet. Die anhaltenden Regenfälle in der vergangenen Woche haben eine große Menge Schlamm und Geröll über das Gelände geschoben. Trotz der laufenden Reinigungsarbeiten steht immer noch dunkles, braunes Wasser in den beiden Becken der Anlage.

Bei unserer Besichtigung haben Martin Sternkopf, Fachgebietsleiter Sport bei der Stadt Remscheid, und Bezirksvertreterin Elke Rühl die entstandenen Schäden genau aufgezeigt. Heute wird die Entschlammung des ersten Beckens abgeschlossen werden, in den nächsten Tagen folgt das große Schwimmerbecken. Sorge bereitet ein Kanal, der über das Gelände führt. An seinem Zustand wird sich entscheiden, ob das Freibad diesen Sommer noch einmal öffnen kann.

Dabei gibt es beim Freibad Eschbachtal im Gegensatz zu den anderen Freibädern noch ein bisschen Glück im Unglück: Da die Schwimmbadtechnik etwas höher liegt, hat es hier keine Beschädigungen gegeben. In den Solinger Freibädern Heide und Ittertal sind jeweils Technikräume überflutet worden, was jetzt hohe Instandhaltungskosten verursachen wird.

Angesichts der Hochwasserschäden und der ohnehin notwenigen Sanierung kommt es gut gelegen, dass über das Sportstätten-Förderprogramm des Bundes 2,58 Millionen Euro in die Sanierung des Bades fließen werden. Und auch bei den Soforthilfen werden wir kreative Wege finden müssen, für die Freibäder im Städtedreieck Instandsetzung und Modernisierung vernünftig miteinander zu vereinen. Denn nach nun zwei schlimmen Freibad-Saisons ist es mir ein wichtiges Anliegen, die Bäder zu stärken und für die Zukunft fit zu machen.