Solidarität mit den Menschen in Myanmar

29. März 2021

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verurteilt die brutale Gewalt der Militärregierung in Myanmar auf das Schärfste. Berichte, nach denen Armee-Einheiten und Polizei mindestens 114 Zivilisten, darunter Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 15 Jahren erschossen haben, sind unerträglich. Die gesamte Weltgemeinschaft ist aufgerufen, sich gegen diese Verbrechen zu stellen. Das schließt ausdrücklich auch diejenigen Länder wie China, Russland oder Indien ein, die der Militärführung in Myanmar am Wochenende zum ‚Tag der Streitkräfte‘ ihre Aufwartung gemacht haben.

Es kann für Myanmar nur einen demokratischen und zivilen Weg in die Zukunft geben. Das bedeutet, dass das Militär umgehend die Macht aus der Hand gibt und den in demokratischen Wahlen ausgedrückten Willen des Volkes anerkennt. Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag fordert deshalb erneut die umgehende Freilassung von Aung San Suu Kyi sowie der weiteren inhaftierten oder festgesetzten Regierungsmitglieder.