Solingen ist gastfreundlich zu Flüchtlingen – Jürgen Hardt besucht Notunterkunft in Solingen

19. November 2014

Der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Solingen, Remscheid und Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU), besuchte heute gemeinsam mit dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister von Solingen-Gräfrath, Christoph Keull, die Notunterkunft für Flüchtlinge in der Jugendherberge Solingen-Gräfrath.

„Es ist in den letzten Wochen viel über den Zustand der Flüchtlingsunterkünfte in Nordrhein-Westfalen diskutiert wurden. Deshalb wollte ich mir selbst ein Bild machen. Die für den Zweck der Unterbringung von Flüchtlingen angemietete Jugendherberge Solingen-Gräfrath ist nach meinem Eindruck eine vorbildliche Einrichtung mit dem Schwerpunkt der Unterbringung von Flüchtlingsfamilien. Sie werden nicht nur versorgt, sondern auch pädagogisch betreut. Von hier aus werden die Flüchtlingsfamilien dann in Wohnungen in Solingen oder andere Städte Nordrhein-Westfalens eingewiesen. Die endgültige Flüchtlingsunterbringung erfolgt in unserer Region in der Regel dezentral. Besonders freut mich, dass die Mitarbeiter des Trägers der Institution ZOF e.V., die vom Land mit der Wahrnehmung der Aufgabe betraut ist, von großer Hilfsbereitschaft und guter Nachbarschaft mit der Bevölkerung berichten. Solingen ist gastfreundlich und hilfsbereit gegenüber Flüchtlingen. Die Kleiderkammer und die Spielzimmer sind gut gefüllt – es werden aber samstags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr weitere Kleider- und Spielzeugspenden gerne angenommen.

Der mich begleitende stellvertretende Bezirksbürgermeister von Solingen-Gräfrath, Christoph Keull, setzt sich dafür ein, dass diese Kultur der Gastfreundschaft auch gegenüber den rund 800 Flüchtlingen besteht, die in Solingen in angemieteten Wohnungen dezentral untergebracht sind.

Keull: „Ich wünsche mir, dass diese Familien ebenso gut betreut werden, wie die Flüchtlingsfamilien, die in der Jugendherberge Gräfrath untergebracht sind.“