Solingen mit dabei: Löschgruppenfahrzeug und Notfall-App NINA in Berlin vorgestellt

19. Mai 2017

Am Mittwoch, den 17. Mai habe ich die Fahrzeugausstellung zum Bevölkerungsschutz vor dem Deutschen Bundestag in Berlin besucht. Mit dabei war auch die Feuerwehr Solingen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) haben dort Einsatzfahrzeuge für die Zwecke des Zivilschutzes präsentiert. Vorgeführt wurden Fahrzeuge für den Brand- und ABC-Schutz mitsamt ihrer modernen Technik. Es hat mich besonders gefreut, dass ich dabei auch das neue Katastrophenschutzfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Solingen begutachten konnte. Der Bund hatte erst letztes Jahr den Katastrophenschutz gestärkt und die Haushaltsmittel im Bundeshaushalt 2016 um fünf Millionen erhöht. Nunmehr stehen jährliche Mittel in Höhe von 53,5 Millionen Euro für Investitionen, die laufenden Kosten und die ergänzende Ausbildung der Einsatzkräfte zur Verfügung. Aus eben diesen Mitteln wurden die heute in Berlin gezeigten Fahrzeuge, wie auch das Solinger Löschgruppenfahrzeug, finanziert. Geteilt habe ich die Freude darüber mit Udo Schilling und Tim Schreiber von der Feuerwehr Solingen, die ich dort getroffen habe.

Vorgestellt wurde auch die gelungene Katastrophen-Warn-App NINA (die Kurzform für „Notfall-Informations- und Nachrichten-App“). Sie ist eine Smartphone-App, die den Schutz der Bevölkerung steigert, indem sie Bürgerinnen und Bürger unmittelbar mit Warnmeldungen über aktuelle Gefahrenlagen auf ihrem Smartphone versorgt, wie etwa Großbrände, Gefahrstoffe oder regionale Unwetter. Ich will nicht hoffen, dass es im Bergischen Städtedreieck viele Warnmeldungen geben wird, dennoch habe ich mir NINA vorsichtshalber direkt installiert.

Foto: ©juergenhardt.de

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