Tag der Heimat in Solingen

9. September 2016

Beim „Tag der Heimat“ 2016 am Sonntag, den 4. September durfte ich die Festrede halten. Ich dankte den Vertriebenen für ihre Leistung für unser Land. „Das Beispiel der Heimatvertriebenen hilft uns auch, mit der gegenwärtigen Herausforderung Flüchtlinge umzugehen. Die Vertriebenen kamen in ein zerstörtes, armes Deutschland. Sie haben dennoch nicht resigniert, sondern angepackt und mit ihrem Mut und ihrem Fleiß die Herzen der einheimischen Bevölkerung gewonnen. Was damals möglich war, ist auch heute, unter ungleich besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen möglich. Allerdings kommen die Flüchtlinge heute aus anderen Kulturen, sie sind keine deutschen Christen, deren Integration leicht war. Deshalb erwarten wir von den Flüchtlingen ein hohes Maß an Anpassungsbereitschaft. Das dürfen wir auch deutlich sagen. Wer unsere Gesetze und Werte achtet, hat unsere Offenheit verdient.“

Zu weiteren Gästen der gut besuchten Veranstaltung unter der Leitung der Vorsitzenden des Bundes der Vertriebenen in Solingen und Vorsitzenden der OMV Solingen, Edith Vieth gehörten der Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende der CDU Solingen, Carsten Voigt und der Kreisvorsitzende der CDU, Sebastian Haug sowie weitere Stadtverordnete. Musikalisch wurde die Feierstunde vom Wuppertaler Akkordeon Orchester umrahmt.

Foto: ©juergenhardt.de