Teilnahme an der Münchener Sicherheitskonferenz

23. Februar 2018

Auch dieses Jahr habe ich wieder an der Münchner Sicherheitskonferenz teilgenommen. Auch als Teilnehmer habe ich gespürt, was Sie vielleicht in den Medien gelesen haben: Die Zahl der Konflikte in der Welt nimmt zu, die Ideen zur Lösung hingegen bleiben selten. Es wurde viel übereinander und zu wenig miteinander gesprochen. Dies ist ausdrücklich kein Vorwurf an den Veranstalter, sondern an die internationalen Akteure. Immerhin gab es eine Vielzahl von sogenannten ‚Bilats‘, also bilateralen vertraulichen Zweiergesprächen am Rande des offiziellen Konferenzprogramms. Vielleicht werden wir in einigen Monaten doch erleben, dass eine positive Entwicklung in der Weltpolitik in einer der Hotelsuiten des Bayerischen Hofs in München seinen Ausgang nahm.

Dennoch bot die Konferenz erneut die Gelegenheit zu zahlreichen Gesprächen am Rande, u.a. mit dem kanadischen Verteidigungsminister Harjit Sajjan und einer Delegation von Abgeordneten aus dem amerikanischen Kongress. Gemeinsam mit dem Staatssekretär des Auswärtigen Amts, Walter Lindner, habe ich auch den amerikanischen Vize-Außenminister John Sullivan getroffen. Die Sicherheitskonferenz hat das ausgeprägte Interesse sowohl der amerikanischen als auch der deutschen Seite an enger transatlantischer Zusammenarbeit zum Ausdruck gebracht.

Foto: Harjit Sajjan (Kanadischer Verteidigungsminister) und Jürgen Hardt MdB © juergenhardt.de