Transatlantik-Koordinator reist nach Kanada und in die USA

5. April 2017

Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit, Jürgen Hardt, reist vom 5. bis 9. April nach Ottawa, Boston und Los Angeles. Vor seinem Abflug erklärte er:

„Die Beziehungen zwischen Kanada und Europa sind so eng wie kaum je zuvor. Dies wurde angesichts des kürzlichen Besuchs von Premierminister Trudeau in Berlin einmal mehr deutlich. In Kürze wird das zukunftsweisende CETA-Abkommen zwischen der EU und Kanada vorläufig in Kraft treten. Dies lässt unsere Wirtschaftsräume noch enger zusammen wachsen. Hiervon werden die Bürgerinnen und Bürger auf beiden Seiten des Atlantiks unmittelbar profitieren. Es ist ein wichtiges Signal, dass Kanada und die EU in diesen turbulenten Zeiten ein eindeutiges Bekenntnis zu freiem, fairen und auf hohen Standards basierenden Handel setzen. In Gesprächen mit Vertretern der Regierung und Abgeordneten möchte ich ausloten, wie wir das Potential in unseren Beziehungen noch weiter nutzen können. In Boston bringt die alljährliche German-American Conference at Harvard wichtige Entscheidungsträger aus den USA, Deutschland und Europa zusammen. Dies bietet für mich die Gelegenheit, an die vielen Gespräche anzuknüpfen, die ich seit Amtsübernahme durch die Trump-Administration geführt habe. In Gesprächen mit Vertretern der Regierung, Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch der breiten Zivilgesellschaft wird es darum gehen, unsere Prioritäten und Erwartungen an die transatlantische Partnerschaft einmal mehr zu unterstreichen. In Los Angeles hat die Bundesregierung jüngst den ehemaligen Exilwohnsitz von Thomas Mann erworben. Hieraus soll ein wichtiger Ort für den transatlantischen Dialog gerade jenseits der politischen Zentren an der Ostküste entstehen. Ich möchte mir in Gesprächen einen persönlichen Eindruck vom Stand der konzeptionellen Arbeiten verschaffen.“