US-Strafzölle zunächst abgewendet

23. März 2018

In einem echten Kraftakt ist es unserem neuen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und der EU- Handeslkommissarin Cecilia Malmström gelungen, eine Änderung der amerikanischen Position in Sachen Strafzölle zu erreichen. Sie werden zunächst für die Europäische Union (und einige andere verbündete Staaten der USA) ausgesetzt. Die EU und die USA haben vereinbart, kurzfristig über die kritischen Fragen in unseren Handelsbeziehungen zu sprechen. Auch eine gemeinsame Vorgehensweise gegen unfaire Handelspraktiken Dritter wird erwogen.

Präsident Trump hatte für seine Entscheidung zu Strafzöllen erhebliche Kritik, nicht nur aus dem Ausland, sondern auch von den amerikanischen Abgeordneten und zahlreichen amerikanischen Industrieverbänden geerntet. Zu Recht fürchten sie, dass durch Strafzölle eine neue Runde zusätzlicher finanzieller Belastungen ausgelöst wird. Das ist auch der Grund, warum die Europäische Union konsequent gegen Strafzölle ist. Wir in Europa setzen auf das Regelsystem der Welthandelsorganisation WTO, dass Zölle nur unter klaren Regeln erlaubt.

Meine Position habe ich in einem Artikel für die FAZ von vergangenen Dienstag niedergelegt. Diesen finden Sie hier.

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