Verein aus Remscheid erhält Fördergelder in Höhe von rund 186.000 Euro vom Bund

12. Februar 2018

Der „Förderkreis für psychosoziale Betreuung und Selbsthilfeinitiativen e.V. Remscheid“ erhält vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine Zuwendung in Höhe von rund 186.000 Euro für den Ausbau der Beratung von Betroffenen für Betroffene. Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen fehlen bisher ausreichende Beratungsangebote. Im Vorfeld der Beantragung von Leistungen soll die unabhängige Beratung nun Information und Orientierung zu zum Beispiel individuellen Teilhabemöglichkeiten und –leistungen geben. Auf diese Weise wird den Betroffenen ermöglicht, ihre Rechte bestmöglich wahrzunehmen. Ich finde es richtig und wichtig, dass dieses Angebot für den Ratsuchenden unentgeltlich sein wird.

Konkret plant der Remscheider Förderkreis zum Beispiel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzusetzen, die als Schnittstelle zwischen den vorhandenen professionellen Unterstützungsangeboten und den örtlichen Selbsthilfegruppen fungieren. Ein Netzwerk aus Kooperationspartnern hilft bei der Finanz- und Personalverwaltung und steht dem Förderkreis beratend zur Seite.

Parallel dazu hat das Ministerium eine Fachstelle Teilhabeberatung eingerichtet. Auf der Internetseite https://teilhabeberatung.de ist die deutschlandweite Liste der Beratungsstellen einzusehen. Jede einzelne Beratungsstelle wie die in Remscheid hat ihre eigene Spezialität oder wird diese entwickeln. Eine Übersicht erhält man auf der Homepage. Nach dem Motto „Eine für alle“ steht die Teilhabeberatung der Fachstelle bundesweit den Betroffenen für alle Fragen der Rehabilitation und Teilhabe offen.

Der Förderbescheid des BMAS für den „Förderkreis für psychosoziale Betreuung und Selbsthilfeinitiativen e.V. Remscheid“ wird heute verschickt.

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