Von Europamüdigkeit keine Spur – Europatage in Remscheid, Solingen und Wuppertal

22. Mai 2015

In den ersten beiden Maiwochen traf ich insgesamt rund 500 Schülerinnen und Schüler der Schulen des Bergischen Städtedreiecks anlässlich des Europatages, um mit ihnen über die Zukunft der Europäischen Union zu diskutieren. Am Carl-Fuhlrott-Gymnasium Wuppertal, den Gymnasien Leibniz, Gertrud-Bäumer und Röntgen in Remscheid sowie am Mildred-Scheel-Berufskolleg in Solingen ist von Europamüdigkeit jedenfalls nichts zu verspüren.

Allerdings gab es viele Fragen auch dazu, was vielleicht in der EU nicht ganz optimal läuft: Im Besonderen die Rolle der EU in der Ukraine-Krise aber auch die Situation in Griechenland und die Lage um den Euro wurden intensiv diskutiert.

Ich hoffe, dass ich auch dazu beitragen konnte, zu erklären, dass die EU mit ihren 28 Mitgliedsstaaten und 24 offiziellen Sprachen ihren Mitgliedsstaaten natürlich nicht nur inhaltlich Kompromisse abfordert, sondern auch in ihrer Arbeitsweise vielleicht manchmal etwas kompliziert und schwerfällig wirkt.

Dabei habe ich jedoch immer auch das Gefühl bekommen, dass in Anbetracht der vielen internationalen Krisen die Europäische Union als Ort des Friedens, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit wahrgenommen wird. Europa wird von den jungen Leuten nicht nur mit dem Kopf verstanden, sondern auch mit dem Herzen gelebt.

Foto: ©Leibniz Gymnasium Remscheid