Waffenstillstand im Jemen ausweiten

17. Januar 2019

Zur Jemen-Konferenz können Sie den außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, mit folgenden Worten zitieren:

„Der seit Jahren anhaltende Bürgerkrieg im Jemen hat zu einer schrecklichen humanitären Lage geführt. Es ist gut, dass die Weltöffentlichkeit ‎hierauf verstärkt den Blick richtet und die Vereinten Nationen ihre Bemühungen zur Linderung der Lage intensivieren. Wir begrüßen, dass Deutschland als Mitglied des UN-Sicherheitsrates diese Bemühungen aktiv unterstützt. Bei der Zuordnung der Verantwortung wird allzu oft übersehen, dass der Iran die legitime jeminitische Regierung herausfordert, indem er massiv Terroristen unterstützt. Somit trägt Teheran die entscheidende Verantwortung für die verheerende humanitäre Lage. Einen nachhaltigen Frieden im Lande kann es nur geben, wenn auch die jeminitische Regierung und ihre Unterstützer das Völkerrecht und die Menschenrechte in vollem Umfang achten. Ziel muss jetzt sein, den Waffenstillstand zu verstetigen und auszuweiten, damit die humanitäre Hilfe alle Jemeniten in den Bürgerkriegsgebieten erreicht.“