Wahl-O-Mat und VoteSwiper für die Europawahl am 26. Mai

10. Mai 2019

Bereits seit 2002 unterstützt der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung Bürgerinnen und Bürger bei ihren Wahlentscheidungen. Mit Klicks auf „Stimme zu“, „Stimme nicht zu“ oder „Neutral“ können Bürgerinnen und Bürger seit dem 3. Mai wieder zu 38 Thesen Stellung beziehen und ihre Position mit bis zu acht Parteien vergleichen. Der Wahl-O-Mat berechnet anschließend, wie sehr sie mit den Positionen der einzelnen Parteien zusammen passen – eine Art „Online-Dating“ mit Parteien.

Jetzt zum ersten Mal bei einer Wahl dabei ist der „VoteSwiper“. Bei diesem Projekt hat sich eine Gruppe von Journalisten, Politik-Studenten, App-Entwicklern, Grafikern, Freiwilligen und Videoproduzenten gemeinsam mit unabhängigen Partnern (z.B. Universitäten) zusammen getan und Positionen bei allen teilnehmenden Parteien angefragt. Auch hier wird zu 38 Thesen Stellung bezogen mit „Ja“, „Nein“ oder „Überspringen“. Im Gegensatz zum Wahl-O-Mat erhalten Sie beim „VoteSwiper“ eine Einschätzung für alle in Deutschland antretenden Parteien. Auch EU-Bürger aus anderen Staaten können den „VoteSwiper“ nutzen, so gibt es u.a. auch Daten zu Schweden, Italien, Frankreich und Tschechien.

Freilich kann das Ergebnis eine Orientierungshilfe sein. Sympathie und Antipathie für Personen sind ebenso legitime Entscheidungsgründe wie rationale Argumente. Wichtig ist nicht die Meinung zu einem einzelnen Thema, sondern das Gesamtbild. Jeder hat auch seine eigene Gewichtung.

Hier geht es zum Wahl-O-Mat.
Hier geht es zum VoteSwiper.

Foto: © Bundeszentrale für Politische Bildung