Wer wird Parteivorsitzender der CDU?

30. November 2018

Derzeit erleben wir einen fairen Wettbewerb zwischen drei qualifizierten Kandidaten Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn für das Amt des Parteivorsitzenden. Die Regionalkonferenzen sind sehr stark besucht, die Reden und Diskussionen vielfältig und hochwertig.

Ganz Deutschland diskutiert, wer Nachfolger von Angela Merkel wird. Mitreisende im Zug und Menschen im Supermarkt sprechen mich darauf an. Sie wissen, dass der neue Vorsitzende der CDU vielleicht auch ab 2021 Bundeskanzler sein wird.

Bei der Wahl ein gutes Personalangebot zu haben, ist ein erfreulicher Luxus, um den uns andere Parteien beneiden. So kurz vor dem Parteitag bildet sich meine persönliche Haltung heraus: Ich unterstütze Annegret Kramp-Karrenbauer. Sie repräsentiert am besten die ganze Breite der CDU mit ihren drei Wurzeln: Den Konservatismus, den Bürgerlichen Liberalismus und das Christlich-Soziale. Sie war eine außerordentlich erfolgreiche Ministerpräsidentin. Sie hat im Saarland den Strukturwandel geschafft und die Verwaltung verschlankt und entbürokratisiert. Und sie leistet seit vielen Jahren intensive Parteiarbeit in der CDU. Der aktuelle Antrag zur Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft, eine wesentliche Forderung der Wirtschaft und des Mittelstands in der Union, trägt ihre Handschrift. Der Weg zu einem neuen Grundsatzprogramm der CDU wird maßgeblich von ihr gestaltet.

Von allen drei Kandidaten erwarte ich, dass sie sich auch nach dem Parteitag voll in die CDU einbringen und den Vorsitzenden uneingeschränkt unterstützen, auch wenn sie unterliegen.