Zu Gesprächen in New York und Washington

18. Oktober 2019

Vom 30. September bis 4. Oktober war ich in den USA. Die Reise hatte zwei Schwerpunkte: In Washington konnte ich mir vor allem einen Eindruck über die aktuelle innenpolitische Lage verschaffen und habe Gespräche über aktuelle Herausforderungen in den transatlantischen Beziehungen geführt. Auch wenn es gerade in der Handelspolitik, aber auch mit Blick auf Syrien grundlegende Unterschiede mit der aktuellen Administration in Washington gibt, besteht im US-Kongress nach wie vor großes Interesse an enger Abstimmung mit Deutschland. Nichtsdestotrotz verschärft sich der Handelskonflikt. Dazu mehr im ersten Artikel dieses Newsletters. In New York standen die aktuellen Krisen in Libyen, Syrien, Jemen sowie die gesamte Lage im Nahen und Mittleren Osten im Mittelpunkt der Gespräche, zu denen die Vereinten Nationen unter intensiver Mitwirkung Deutschlands an politischen Lösungen arbeiten. In New York hat Deutschland durch sein starkes Engagement für die Vereinten Nationen eine starke Stellung. Wir sind Vorreiter beim Aufbau neuer friedensfördernder und konfliktpräventiver Instrumente wie dem „Peacebuilding Fund“. Dies haben mir hochrangige Gesprächspartner im Generalsekretariat der Vereinten Nationen bestätigt.

Der Senat des UN-Sicherheitsrats ©juergenhardt.de