Zu Gesprächen in Washington, D.C.

9. März 2018

Am 5. und 6. März war ich in Washington, D.C. und habe dort politische Gespräche, unter anderem im US-Außenministerium und mit Senatoren beider Parteien, geführt. Ein zentrales Thema meiner Gespräche war die Ankündigung von US-Präsident Trump, Strafzölle auf Stahl und Aluminium einführen zu wollen. Ich habe vor den negativen Auswirkungen solcher Zölle für die Beziehungen zwischen unseren Ländern gewarnt und Zweifel an der Rechtmäßigkeit solcher Maßnahmen nach WTO-Regeln geäußert. Die Ankündigung des Präsidenten wurde von meinen Gesprächspartnern parteiübergreifend kritisch gesehen. Gerade auch “seine” republikanische Partei ist gegen solche Strafzölle. Großes Interesse bestand auch an der Bildung der neuen Bundesregierung. In Begegnungen mit Mitarbeitern des Auswärtigen Ausschusses des Senats, mit Vertretern von Think Tanks und mit Journalisten habe ich den aktuellen Stand erläutert.